Alle Menschen sind Ausländer. Fast überall.
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Whirlaway
Various Artists
Katalog-Nr. : AMB 72093
Tracklist:
  • Whirlaway
    Allen Toussaint
  • Up the Creek
    Allen Toussaint
  • Tim Tam
    Allen Toussaint
  • Me and You
    Allen Toussaint
  • Bono
    Allen Toussaint
  • Java
    Allen Toussaint
  • Happy Times
    Allen Toussaint
  • Wham Tousan
    Allen Toussaint
  • Nowhere to Go
    Allen Toussaint
  • Nashua
    Allen Toussaint
  • Po' Boy Walk
    Allen Toussaint
  • Pelican Parade
    Allen Toussaint
  • Sweetie Pie (Twenty Years Later)
    Allen Toussaint
  • Chico
    Allen Toussaint
  • Tiddle Winks
    Allen Toussaint & Allen Orange
  • Heavenly Baby
    Allen Toussaint & Allen Orange
  • Back Home in Indiana
    Allen Toussaint
  • Naomi
    Allen Toussaint
  • Moo Moo
    Allen Toussaint
  • A Blue Mood
    Allen Toussaint
  • Ooh Poo Pah Doo (Pt. 1)
    Jessie Hill
  • Ooh Poo Pah Doo (Pt. 2)
    Jessie Hill
  • Over You
    Aaron Neville
  • Mother in Law
    Ernie K-Doe
  • Fortune Teller
    Benny Spellman
  • A Certain Girl
    Ernie K-Doe
  • Lipstick Traces (On a Cigarette)
    Benny Spellman
  • It's Raining
    Irma Thomas
  • I Like It Like That (Pt. 1)
    Chris Kenner
  • I Like It Like That (Pt. 2)
    Chris Kenner
  • Taint It the Truth
    Ernie K-Doe
  • It Will Stand
    The Showmen
  • Allen Toussaint

    Allen Toussaint, geboren in New Orleans, dem Big Easy, war einer der einflussreichsten US-amerikanischen Pianisten, Komponisten, Songschreiber und Produzenten. Ein echtes Multitalent in den Genres R&B, Blues, Country, Easy Listening und auch Disco. 1952 gründete er seine erste Band, die Flamingos, kurz danach begleitete er bereits Fats Domino bei Studioaufnahmen am Klavier. Sein Ruf und seine Vielseitigkeit sprachen sich schnell rum. Er schrieb in den frühen 1960er Jahren für Ernie K-Doe den Millionenseller „Mother-In-Law“, den Dancefloor-Mover „Ya Ya“ für Lee Dorsey und Chris Kenners` „Land Of 1000 Dances“, allesamt Evergreens im besten Wortsinne. Auch bei der Entstehung von 60s-Soul, Soulfunk und Black Disco Music der 1970er Jahre war Allen Touissant mittendrin. Er schrieb und produzierte für Betty Harris, Earl King und Lee Dorsey, unter anderem Klassiker wie „Ride Your Pony“ oder „Working In A Coal Mine“, und arbeitete mit The Meters als Hausband in seinem Studio, die bis heute selber als Recording Artists Kultstatus genießen. Als Produzent war er Anfang der 70er Jahre u.a. für „Right Place Wrong Time“ von Dr. John verantwortlich, sowie für „Yes We Can Can“, der ersten Single der Pointer Sisters, und nur kurz später für den weltweit bis heute auf jeder Party beste Tanzstimmung verbreitenden Disco-Funk-Hit „Lady Marmelade“ von LaBelle. Er arbeitete während seiner Karriere u.a. auch mit Paul Simon, Eric Clapton und Solomon Burke zusammen. Als Touissant 1975 sein Solo-Album „Southern Nights“ veröffentlichte, interpretierte Country-Crooner Glen Campbell den Album-Titelsong Kurtz danach neu und machte den Track in seiner Version 1977 zu einem Welthit. Das Label Nonesuch veröffentlichte im Jahr 2009 das Solo-Album „The Bright Mississippi“, u.a. mit den Gastmusikern Marc Ribot, Joshua Redman und Brad Mehldau. Sein letztes Album „American Tunes“ (erschienen 2016) spielte er 2015 nur fünf Wochen vor seinem Tod mit einer Top-Studiomusiker-Riege ein zu der u.a. Bill Frisell, Van Dyke Parks, Rhiannon Giddens, Greg Leisz und Jay Bellerose gehörten. Wenige Stunden nach einem Konzert in Madrid verstarb Allen Toussaint im Alter von 77 Jahren.